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FDP Ortsverband Hanstedt -

Gemeinde - Themen

Fleißig!

Bilanz der Arbeit unseres Hanstedter FDP-Gemeinderatsmitgliedes Gunnar Hofmeister 2011 – 2016

Der Gemeinderat Hanstedt setzt sich zurzeit aus 14 Ratsmitgliedern zusammen. Zwei Sitze (je ein Sitz für die SPD und für die Grünen) konnten von Anfang an nicht besetzt werden und ein Ratsmitglied ist in der Zwischenzeit verstorben. Mit Gunnar Hofmeister ist auch ein Mitglied der FDP im Hanstedter Gemeinderat vertreten. Als einzelnes Ratsmitglied kann man nicht viel bewirken. Deshalb entschloss sich Gunnar Hofmeister nach Rücksprache mit dem FDP-Ortsverband (OV), die Arbeit in der bereits in der letzten Legislaturperiode gebildeten Gruppe SPD / FDP / Riebesehl fortzuführen. Diese Gruppenbildung hat zur Folge, dass die Gruppe einen von fünf Sitzen im wichtigen Verwaltungsrat der Gemeinde erhält, sich gegenseitig vertreten kann und mit Lars Heuer von der SPD auch einen stellvertretenden Bürgermeister stellt. Erneut gab es durch die Gruppenbildung keine absolute Mehrheit im Rat der Gemeinde Hanstedt. Jeder Entwurf konnte nur mit Zustimmung der Gruppe durchgesetzt werden oder im Alleingang zwischen der CDU und der UNS. Leider ist Ludwig Riebesehl kurz nach der konstituierenden Sitzung aufgrund seines Krebsleidens verstorben. So besteht die Gruppe bis heute aus den beiden SPD-Mitgliedern Lars Heuer und Josef Petri und dem FDP-Mann Gunnar Hofmeister.

Ratsmitglieder sind Menschen "wie Du und ich" und machen ihre Arbeit unentgeltlich. Die Umsetzung der Ideen ist ihr Erfolg. Wir haben mit unserer Gruppe das Projekt "Hanstedt Mitte" zur Belebung und Stärkung des Hanstedter Ortskerns in den Rat eingebracht, das jetzt alle anderen politischen Gruppen unterstützen. Wir haben bei den Grundeigentümern und Einzelhändlern aber auch dafür geworben, die Planungen nicht nur im öffentlichen Bereich, sondern auch auf den eigenen Flächen umzusetzen. Große eigene Flächen, die für allgemeine Zwecke benutzt werden können, besitzen die Gemeinde und die Samtgemeinde leider nicht. So sind wir auf die Grundeigentümer im Ortskern angewiesen. Leider können wir keine Parkplätze herzaubern. Für eine ausreichende Anzahl von Parkplätzen ist per Gesetz jeder Hauseigentümer und Vermieter verpflichtet.

Auch wir wollen eine große und breite Nahversorgung im Handel und Dienstleistungsgewerbe. Generelle Handelsbeschränkung innerhalb der Dorfgrenzen halten wir aber für falsch. Warensortiment, Kundenfreundlichkeit und fußläufige Wege sollten für den Kunden entscheidend sein. Wettbewerb um Kunden mit den größeren Nachbargemeinden ist gefährlicher als weiterer Wettbewerb im Ort.

Die Instandhaltung und notwendige Erneuerung desolater Gemeinde- und Anliegerstraße ist immer ein Streitpunkt für alle Beteiligten. Wir setzen uns für die Instandhaltung ein, aber abgängige Straßen müssen auch erneuert werden. Wir haben uns dafür eingesetzt, dass die Anwohner von Anfang an bei den Planungen mit dabei sein dürfen und damit die Höhe der Kosten festlegen. So wird die günstigste Lösung für Anlieger und Gemeindehaushalt gefunden. Die Kostenbeiträge der Anlieger durch Steuererhöhung zu finanzieren haben wir immer abgelehnt, denn die Kontrolle der Anwohner sorgt für Kostendisziplin und nur so kann auch sichergestellt werden, dass Steuerumlagen nicht anders eingesetzt werden.

In den vergangenen Jahren haben wir wichtige Impulse zur Ortsentwicklung gegeben. Wir haben dafür gekämpft, dass wichtige Neubauprojekte im Ortskern sich annähernd an die Ortskerngestaltungssatzung halten und nicht so gebaut wurden, wie von den Bauherren und Investoren gewünscht und von einigen unserer Ratskollegen akzeptiert. So haben wir dafür gesorgt, dass das neue Wohnquartier in der Harburger Straße ein Satteldach und nicht ein wesentlich höheres und flaches "Toskana-Dach" und das Gemeindezentrum der Freien Evangelischen Gemeinde ein Satteldach mit einer Dachneigung für Nebengebäude und kein Flachdach bekommen haben.

Zur Zeit kämpfen wir für die Beachtung der Interessen der Anlieger am neuen Baugebiet "Mühlenweg II". Dieses ist aus dem Landschaftsschutzgebiet herausgenommen worden und der Grundbesitzer ist auch zum Verkauf der Fläche bereit. Wichtig für uns ist, dass sich das neue Wohnquartier dem Alten anpasst, dass wir eine Lösung finden, auf dem ehemaligen Abschluß-Streifen soviel grünes Biotop wie möglich zu erhalten und eine zweite Zuwegung zu bekommen.

Wie die Zukunft vom Kernort Hanstedt aussieht, können wir leider nicht voraussagen. Wir haben keine weitere Fläche, die wir als Baugebiet ausweisen können. Freistehende Flächen gehören Privatpersonen, die nicht verkaufen wollen und die man nicht zum Verkauf zwingen kann. Die Hanstedter haben sich im Bürgerentscheid gegen eine Expansion nach Süden ausgesprochen, im Westen befindet sich unser Wasserwerk und das Naturschutzgebiet "Töpsheide" und im Norden das Gewerbegebiet. Die Gruppe unterstützt daher die Verdichtung der Bebauung im Ortskern in moderater Weise (nicht um jeden Preis) und das Projekt "Jung kauft alt". Generell müssen die privaten Hausbesitzer aber auch zum Verkauf bereit sein.

Gunnar Hofmeister ist bekannt für seine Bürgernähe und seine Unterstützung der Eigenverantwortung. Er hat sich mit der Gruppe immer für den sorgsamen Umgang mit den Steuern der Bürger eingesetzt und deshalb ist die Gemeinde bisher immer noch schuldenfrei.
Damit das so bleibt, bitten wir um eine erneute Unterstützung unserer Kandidaten für den Rat der Gemeinde Hanstedt – vielleicht dieses Mal in Fraktionsstärke?